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Simultan an der TU Darmstadt

Um Ihre Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt zu feiren, veranstaltete die d-fine GmbH ein Schachsimultan an der TU Darmstadt.

 

Die Herausforderer bekamen die Möglichkeit, gegen den internationalen Meister und Bundesligaspieler Martin Zumsande anzutreten, welcher als Berater für die Firma tätig ist.. Natürlich durften die Gernsheimer Spieler, von denen viele an der TU Darmstadt spielen, bei einem solchen Event nicht fehlen. So machten es sich am Donnerstagabend Felix, TimBo und Kevin zur Aufgabe, den Meister vor viele Probleme zu stellen. Insgesamt muste der Meister an 16 Brettern gegen eine ernstzunehmende Gegnerschaft spielen, wobei 4 dieser Spieler eine DWZ von über 2000 Punkten aufweisen konnten, es sollte also spannend werden. 

In der Anfangsphase bekam TimBo schon einige Probleme. Sein Gegner opferte früh eine Figur für einen starken Königsangriff. Es sollte schwer werden, diese Stellung zu verteidigen. 

Ich hatte in gewohnter Manier in der Eröffnung einen Bauern gegeben, um dann die Stellung in komplizierte Gefilde zu schicken, darauf bauend, dass der Meister, aufgrund der anderen zu spielenden Partien, nicht genau spielen würde.

Von Felix Partie habe ich leider nicht viel mitbekommen. Er spielte wohl eine solide Eröffnung, fand danach aber nicht unbedingt die optimale Fortsetzung, und musste eine schwierige Stellung verwalten.

 

Von uns war als erstes TimBo fertig. Sein Gegner fand zwar kein Matt, hatte aber mehr als genug Material zurückgewonnen, als dass es sich für TimBo gelohnt hätte, weiter zu spielen.

Als nächstes musste Felix die Waffen strecken. Er konnte dem Druck seines Gegners nicht mehr standhalten und musste sich dem Königsangriff seines Gegners geschlagen geben.

Meine Partie nahm den von mir erhofften Verlauf. Aufgrund des Simultans fand mein Gegner nicht die optimale Fortsetzung und ich kam zu einem starken Angriff, der in dem Gewinn einer Figur endete. Diese konnte ich dann sicher in einen Sieg umwandeln.

 

Insgesamt endete das Turnier 10,5-5,5 für den Meister, Wir haben uns also nicht allzu schlecht verkauft. Lobenswert ist zu erwähnen, dass der Meister, um es für alle spannender zu machen, an jedem Brett eine andere Eröffnung spielte, so dass nach spätestens dem vierten Zug überall eine einzigartige Stellung entstanden war. 

Ein weiteres Dankeschön geht an die d-fine GmbH, die uns die Möglichkeit gegeben hat, mal gegen einen internationalen Meister zu spielen, und Julian Geske, der das alles organisiert hat.