Jugendschach Verein

Bericht vom Mädchen-Grand-Prix Finale 2020

Bericht von Grit Fischer:

Bericht vom Mädchen-Grand-Prix Finale 2020

Vom 28.02.2020 bis 01.03.2020 fand in der Jugendherberge in Limburg das Finale der Mädchen-Grand-Serie 2019/2020 statt. Gespielt wurde in 2 Gruppen. Die U10-U12 Spielerinnen und die U14-U25 Spielerinnen spielten jeweils ein gemeinsames Turnier. Juliane war für die U12 gemeldet. Sie führte die Setzplatzliste der U10-U12 an. Kurz vor Turnierstart erhielten wir noch eine Anfrage von Hanna Marie Klek, ob die ersten Vier der Setzplatzliste der U12 nicht bei den Älteren mitspielen möchten. Das U10-U12 Turnier wäre ja praktisch keine Herausforderung für sie. Bei der Anmeldung sollten sich die vier Mädchen dann entscheiden. Als wir in der Jugendherberge ankamen, stellte sich heraus, dass 3 Spielerinnen wegen Krankheit nicht teilnehmen konnten. So waren beide Teilnehmerfelder ungerade. Juliane war dann die Einzige, die sich von den Jüngeren entschloss, bei den Älteren mitzuspielen. Nun ja, es war ihre Entscheidung. Dadurch waren dann beide Teilnehmerfelder wieder gerade und ein –Spielfrei –  konnte jeweils vermieden werden. Bei den Älteren gab es 14 Teilnehmerinnen. Juliane war dort an 5 gesetzt. Die 1. Runde konnte sie relativ leicht gewinnen. Da in der 1. Runde bereits 2 Spielerinnen remisierten, die vor ihr gesetzt waren, musste Juliane bereits in der 2. Runde gegen die Vorjahressiegerin Claire Henninger spielen. Nach knapp 3 Stunden hat sie diese Partie leider sehr unglücklich verloren. Ihre Gegnerin hatte noch 30 Sekunden auf der Uhr und eigentlich hatte Juliane die bessere Stellung gehabt… Danach war sie natürlich sehr traurig. Nach einer kurzen Pause ging es dann aber gleich weiter mit der 3. Runde. Diese hat sie nach nur ca. 30 Minuten bereits gewonnen gehabt. Da war die Welt wieder halbwegs in Ordnung für sie. Am nächsten Tag konnte sie die 4. Runde wieder leicht gewinnen und in der letzten Runde musste sie mit schwarz gegen Frieda von Beckh spielen. Diesmal war es ein Spiel auf Augenhöhe und Juliane hatte die ganze Zeit einen Bauern mehr. Ein Remis kommt für Frieda aber eigentlich nicht in Frage, auch wenn die Stellung absolut remis ist. Nun ja, so wurde bis zum 74. Zug weitergespielt. Frieda hatte dann auch nur noch ihren König auf dem Brett und musste dann remis geben. Nach der Partie hat sie zu Juliane gemeint: „Sie war sich ziemlich sicher, dass die Partie heute remis ausgeht…“.

So waren am Ende die beiden Hessinnen vorne: Frieda mit 4/5 auf Platz 1 und Juliane mit 3,5/5 auf Platz 2. Insgesamt ein schöner Erfolg für beide Spielerinnen.

Weitere Infos findet ihr auf der Seite der Deutschen Schachjugend.

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