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Bericht vom 28. Erfurter Weihnachts-Open

Alle Gernsheimer können mit Ihrem Abschneiden zufrieden sein – allen voran Stefan mit einer Einstiegs-DWZ von deutlich >1200!

Je zwei Semmlers und Schupps nahmen vom 26.-30. Dezember 2019 am sehr traditionellen Erfurter Weihnachts-Open teil, welches dieses Mal bereits zum 28. Mal aufgelegt wurde. Das Turnier ist v.a. in der Breite sehr ordentlich besetzt (>50 Spieler mit einer ELO von >2100) und wird dreigeteilt ausgetragen, nämlich A- B-, und C-Turnier, was hier in Erfurt etwas aussagekräftiger Meister-, Haupt- und Amateurturnier genannt wird. Allerdings fiel wie in den letzten Jahren wiederum auf, dass nur sehr wenige Spitzenspieler (ELO >2500) teilnahmen. Dieses Jahr war die Nummer Eins der Setzliste, der Ungar Gabor Nagy, der 2472 auf die ELO-Waage bringt, sogar relativ deutlich unter dieser Schallmauer. Das Turnier gewann der Berliner IM Dennes Abel (2465) mit 6,5 Punkte aus 8 Partien punktgleich vor dem aktuellen vierten der deutschen U18 Meisterschaft, FM Raphael Lagunow (2409). Den genauen Entstand gibt es hier.

Leonard, Lukas und Stefan starteten im Amateurturnier, während sich Uwe im Meisterturnier versuchte. Fangen wir bei unserer Nachbetrachtung zunächst mit dem Nachwuchs an.

Ziel von Leonard war es, an seiner guten 1100er-Performance vom letzten Jahr anzuknüpfen, was mit einer Leistung von 1036 nahezu gelang (neue DWZ 1026, plus 9). Wie immer war mehr drin, aber guten Partien folgten Leichtsinnsfehler in der Nächsten. Wie oft bei jungen Leuten spielt er oft noch überhastet und war nicht nur einmal als Erster fertig im Turniersaal. Am eindrucksvollsten war sein Remis gegen einen 1200er. Am Ende standen 2,5 aus 7 Punkten zu Buche und Platz 75, was fast genau seiner Setzliste (76) entsprach. Seine Ergebnisse im Detail stehen dort. Sehenswert ist die nach ihm benannte Semmler-Eröffnung: 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.a3!?, die in Erfurt nicht nur einmal aufs Brett gezaubert wurde und ebendort für gegnerische Verwirrung sorgte.

Die Semmler-Eröffnung

So auch in der folgenden Partie, wo es nach 18 Zügen so stand:

Semmler, L. (1017) – Müller, S. (855)

Weiß hatte sich nach eigenwilliger Eröffnung in den Zügen 5-10 mittlerweile aus dem Gröbsten befreit und die Stellung befindet sich wohl im ungefähren Gleichgewicht, denn die Mehrfigur wird von drei schwarzen Extra-Bauern und einer arg kariösen Bauernstruktur aufgewogen. Schwarz ging mit 18…Lf3 auf weitere Materialjagd, was gerade noch in Ordnung scheint. Leonard erhöhte den Druck auf die schwarze Rochadestellung mit 19.De3. Das natürlich aussehende 19…c6 (besser: 19…a6)

erlaubte allerdings das sehenswerte 20.La6. Jetzt verbietet sich 20…bxa6 wegen 21.Dxa7 und Matt in wenigen Zügen. Wie aber den neuralgischen Punkte b7 decken, wo doch 20…Td7 mit 21.Dxa7 beantwortet werden kann? Antwort: gar nicht! Schwarz versuchte, die weiße Königin vom Damenflügel fernzuhalten, und verstellte die Diagonale g1-a7 mit 20…Td4. Nach 21.Lxb7 Kd7 22.Lc3 Te8 steht es so:

22.Lxd4 wäre zwar nicht schlecht (nach 22…exd4 kann der Spieß auf der e-Linie mit 23.Lc8 noch mit Vorteil abgewendet werden), aber es muss ja nicht kompliziert sein, wenn es auch einfach geht. Das prophylaktische 23.Kd2 bietet nicht nur potentiellen Problemen auf der e-Linie die Stirn, sondern erlaubt auch die baldige Entwicklung der letzten weißen Figur. Nach 23…Df5 24.Thc1 Te7 25.Lxd4 exd4

26.Dxd4+ Ld5 27.Lxc6+ Kd6 28.Db4+ war die Partie für den schwarzen Monarchen sehr bald gelaufen. Da capo!

Auch Lukas (Platz 48) erspielte ziemlich genau seine Erwartung (Platz 50) und konnte mit seinen 50% (3,5 aus 7) zufrieden sein (neue DWZ 1293, plus 67). Positiv fiel auf, dass er mittlerweile ohne größere Probleme gegen Gegner mit 1500/1600er remisiert, insbesondere wenn er Weiß hat. Auf der negativen Seite ist jedoch ebenso augenfällig, dass er sich in besseren Stellungen oft mit Remis zufrieden gibt:

Schupp, L. (1226) – Weber, T. (1574)

Schwarz ist komplett gegen die Wand gespielt worden und es ist bereits schwierig einen sinnvollen Zug zu empfehlen. War es Respekt vor dem um 350 DWZ-Punkten besseren Gegner? Müdigkeit? Auf jeden Fall zog Schwarz 30…Db8 und bot als letzten Ausweg Remis. Aber anstatt nochmal kurz aufs Brett zu schauen, um das recht simple 31.Se7+ mit wohl baldigem Aus (der schwarze Rössel auf e4 hängt, Schwarz bleibt nur das Geben der Qualle mit 31…Txe7) zu finden, nahm Lukas sehr gegnerfreundlich das Remis an. Autsch.

An Kampfbereitschaft hat es in der folgenden Partie allerdings nicht gemangelt:

Schupp, L. (1226) – Kern, M. (989)

Das weisse Läuferpaar stiert bereits bedrohlich in Richtung des schwarzen Monarchen. Für einen direkten Angriff fehlt aber noch weitere Artillerie, die Lukas jetzt nach und nach an die Front führt: zunächst die Türme, dann die Dame und abschließend noch einige Bauern. Also: 19.Tfd1 Td7 20.Dg4

Mit dem letzten Zug nimmt Weiß nebenbei auch noch den Td7 aufs Korn. Das natürliche 20…Sf6 verbietet sich bereits, da nach 21.Lxf6 Dxf6 22.Dxd7 besagter Turm das Spielfeld verlassen muß. Nach 20…Sg5 (das Matt auf g7 muss pariert werden, …g6 war die Alternative)

kann allerdings der weiße h-Bauer mittels 21.h4 als Rammbock und unter Tempogewinn die schwarze Koordination weiter stören. Nach dem einzigen Zug 21…Se6 prescht der weiße Randbauer weiter vor und muß nach 22.h5 bereits mit Gewalt in Form von 22…h6 gestoppt werden. Wie jetzt weiter?

Genau. 23.e4 legt den Finger in die Wunde, denn die schwarzen Figuren stehen zwar zentral, aber harmonieren nicht. Dem Königsläufer auf d6 droht sogar unmittelbar die Atemluft auszugehen. Also verschafft sich Schwarz für diesen zwei weitere Felder an Platz mittels 23…c6. Ein schöner Schluß wäre jetzt 24.Tac1 gewesen, wonach die schwarze Stellung sofort kollabiert, z.B.: 24…Tc8 (der Bauer c6 hing) 25.Lxe6 fxe6 26.Lxg7 Dxg7 27.Dxe6 und Weiß erhält den Läufer mit Zinseszins zurück. Aber auch nach 24.Lxe6 fxe6 war die Partie bald zu Ende. 1-0 (45). Die detaillierten Ergebnisse von Lukas gibt es hier.

Stefan spielte im zarten Alter von 49 sein allererstes gewertetes Schachturnier überhaupt! Entsprechend waren sein Start von 2 aus 2 eine sehr positive Überraschung. Leider war danach etwas die Luft raus und aus teils guten Stellungen sprang nur noch ein halber Punkt heraus, so daß auch er wie sein Sohnemann bei 2,5 aus 7 landete. Sensationell jedoch aufgrund des Super-Starts seine Einstiegs-DWZ mit sagenhaften 1232. Sofern er jetzt noch anfängt, die Rochade als vollwertigen Zug zu akzeptieren (und nicht lapidar als Feiglingsmanöver abzutun), dürfte die Richtung weiter nach oben zeigen, denn an Trainingsfleiß fehlt es bei Leibe nicht. Falls Ihr seine genauen Ergebnisse in Erfurt sehen wollt, schaut bitte hier. Von seinen Partien hat mir besonders dieses Turmendspiel gefallen, welches eigentlich in einen Remishafen einlaufen hätte sollen, aber im entscheidenden Augenblick, als die Partie auf beide Seiten kippen hätten können, war Stefan Caissa hold.

Taubert, A. (1394) – Semmler, S. (-)

Schwarz steht wohl einen Hauch besser, aber die aktiven weißen Türme können dem freien a-Bauern noch Paroli bieten. Anstatt sofort mit 32…a5 loszulaufen (was möglich war) entschied sich Stefan zunächst, einen passiven Eckensteher via 32…Tae8 33.Txe8 Txe8 abzutauschen.

Da 34.Txf7 Txe3 wohl verliert, ist 34.Kf2 Pflicht. 34…Te7 deckt die Schwäche f7. Nach 35.Ke2 c6 36.c4 a5 37.Kd3 Tc7 38.g4 Ka6 39.d5 cxd5 40.cxd5 Kb5 steht es so:

Jetzt beginnt das Rennen der Freibauern. Nach 41.d6 Td7 42.Kd4 a4 43.Kd5 a3 44.Tf1 a2 45.e4 Ta7 46.Ta1 galt es allerdings noch mindestens einen Genauen wie z.B. 46…Ta3 zu finden, was die Metamorphose des d-Bauern nun von hinten verhindert.

Nach dem schwächeren 46…f6 wäre die Partie beinahe zu Gunsten von Weiß gekippt, denn nun wird dem König des Weißen das kritische Feld e6 zugänglich, und er kann die Umwandlung unterstützen. Nach 47.Ke6 Kc6 48.d7 wäre 48…Txd7 zwar legal, aber nicht erstrebenswert, denn nach 49.Tc1+ Kb7 50.Kxd7 hätte Weiß einen Turm mehr. Daher: 48…Ta8, was aber das taktisch wohl bekannte Motiv der Überlastung erlaubt hätte, und nach 49.Txa2 wäre es wohl um Stefans ausgezeichneten Auftakt geschehen gewesen. Das Schlagen auf f6 gefolgt vom Losmarschierens des e-Bauern erweist sich hingegen als zu langsam und nach 49.Kxf6 Kd7 50.h4 b5 51.e5 b4 52.e6+ Ke8 53.g5 b3 war es Schwarz, und damit Stefan, der das glücklichere Ende auf seiner Seite hatte. 0-1.

Uwe kam ebenfalls sehr gut ins Turnier (2 aus 2 inkl. eines Sieges gegen den langjährigen Gießener Spitzenspieler FM Roger Derichs, s.u.), aber danach gab es eine längere Achterbahnfahrt und jedem Sieg folgte eine Niederlage. Die nominell schwächeren Gegner mit DWZ <2000 liefen alle gut rein (3 aus 3), aber bei den Gegnern von 2200-2300 ging relativ wenig (1 aus 5). Die genauen Resultate sind hier verlinkt. Zeigenswert sind zwei Fragmente:

Nicolai, T. (1915) – Schupp, U (2103)

Der Erfurter Nachwuchsspieler (und Trainer unseres Ex-Mitglieds Adrian Niederdorfer!) hatte die Eröffnung ungenau behandelt und steht etwas schlechter. Nach 17…Te7 wäre die Partie wohl gerade noch so eben im Gleichgewicht, da seine aktiven Figuren die exponierte Königsstellung für Weiß nahezu kompensieren. Uwe beschloß jedoch, direkt Nägel mit Köpfen zu machen und steckte eine Qualität ins Geschäft. 17…Txe2 nimmt einen wichtigen Verteidiger des weißen Oberhaupts vom Brett und zwingt diesen nach 18.Kxe2 auf die einzige offene Linie.

Jetzt die Frage an Euch: neue Truppen an die Front via 18…Le6 oder doch lieber weil es gerade so schön war mit 18…d3+ unter Opfer eines weiteren Bauern eine weiter Linie öffnen? Der Computer zeigt das nüchterne 18…Le6 als deutlich stärker an und nach 19.Thd1 Td8 20.Se4 behält Schwarz leichten Vorteil. Das Bauernopfer kommt (für mich überraschend!) noch zu früh, auch wenn in der praktischen Partie ein Zug wie 19.Kxd3 nicht leicht fällt. Nach 19…Le6 hätte eine Zentralisierung der Türme mittels z.B. 20.Thd1 Vorteil gesichert, da 20…Dxb2 nicht zu fürchten war, da der weiße König feige in Richtung g3 flüchten kann. Der natürlich aussehende Partiezug 20.c3 beläßt den König jedoch am unsicheren Damenflügel

und nach 20…Td8 21.Kc2 Df2+ blieb die Stellung verwickelt und erst im 59. Zug konnte Schwarz die Partie für sich entscheiden, wobei die knappe gegnerische Zeit ihren Tribut verlangte.

Am nächsten Morgen dann ging es gegen den späteren Gesamtsiebenten FM Derichs (2295). Nach ausgeglichener Eröffnung konnte Schwarz eine gewisse Initiative am Königsflügel entfalten, allerdings steht Weiß kompakt und kann gelegentlich versuchen die ein oder andere Leichtfigur zu tauschen (S1h2 oder Se3). Darüber hinaus muss Schwarz aufpassen, dass die weißen Türme keine sinnvollen Einbruchsfelder auf der e-Linie finden.

Schupp, U. (2103) – Derichs, R. (2295)

Was soll Schwarz spielen? Ein direkter Durchbruch ist nicht zu sehen und er muss bei allem Fokus auf die rechte Brettseite (von Weiß betrachtet) zumindest im Augenwinkel auf eventuelles a4-a5 aufpassen, wonach nicht nur der d5 wackelig wird, sondern v.a. der komplette schwarze Damenflügel zu kollabieren droht. Da der Sb6 eher nicht für die Rolle des besten Nebendarstellers der Partie nominiert werden dürfte plant Schwarz eine Umgruppierung: das Feld d7 soll evakuiert werden um den besagten Springer auf fruchtbarere Flecken zu treiben, während das Einsatzgebiet des Ld7 auf die lange helle Diagonale verlegt werden soll. Der Nachteil von 22…Lc6 besteht in der Vernachlässigung des Feldes e6, was an sich jedoch nach 23.Te6 noch keine gravierende Veränderung in der Beurteilung der Stellung mit sich bringt.

Erst hier beginnt die Sache Ernst zu werden, denn es gilt das ungelenk wirkende, aber gute 23…Sc8 zu finden, denn es war allererste Bürgerpflicht das Feld e7 unter Beschuß zu lassen. 23…Lc7 ist ein Fehler und nach 24.Te7 war guter Rat bereits teuer. Angezeigt war ein Verstopfen der langen, schwarzfeldrigen Diagonalen via 24…Sf6. Wie gewinnt Weiß nach 24…Sd7?.

Genau. Das sehr thematische 25.Dxg7+ beendet die Partie forciert. Nach dem einzigen Zug 25…Txg7 26.Txg7 Kh8

verfügt Weiß über die hübsche Mühle 27.Tg5+ und holt sich die Dame mit zusätzlichem Ertrag zurück. Nach 27…Le5 28.Sxe5

droht mit 29.Sf7++ ein giftiges Matt, welches mit dem besten Zug 28…Dxg5 pariert werden muß. 29.Sf7++ (Doppelschach!) Kg8 30.Sxg5 gewinnt die Dame zurück und der Rest war Formsache: 30…Txf2 31.Ld4 Txa2 32.Te7 Sdf6

33.Sxh7 Sxh7 34.Tg7+ Kf8 35.Txg4 und wenig später 1-0.

Übrigens gab es auch ein Wiedersehen mit den (mittlerweile drei!) schachspielenden Ex-Gernsheimern der Familie Niederdorfer, die in der Zwischenzeit in der Nähe von Erfurt heimisch geworden sind. Während der 11-jährige Adrian weiterhin tolle Fortschritte macht und mit einer 1550er Performance eine neue DWZ von 1469 erklomm, muss man auch seine erst neunjährige Schwester Mathilda im Auge behalten, für die bereits eine DWZ von fast 1100 zu Buche schlägt. Beide haben bei der kommenden thüringischen U12 bzw. U10w die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft vor Augen! Der Patriarch der Familie, Matthias, spielte mit einer 1600er Leistung im Hauptturnier im Rahmen der Erwartung.

Insgesamt war es wie jedes Jahr ein tolles und gut organisiertes Turnier. Die Nachteile dieses Jahres (defekter Fahrstuhl führte zu teils langen Wartezeiten, was gerade zu Rundenbeginn sehr nervig sein kann; Kaffeeautomat tat bisweilen nicht seinen Dienst) wurden vom Hotel umgehend kompensiert (Umsonst-Lebkuchen für alle – juhuu!). Überhaupt kam kulinarisch keiner zu kurz (5-Minuten Terrine) und bei Dart-WM und Hobbit wurde der Tag meist verabschiedet.

 

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3 Kommentare zu “Bericht vom 28. Erfurter Weihnachts-Open

  1. Maximilian Müller

    Glückwunsch an die Erfurt-Reisenden zu dem starken Ergebnis!

    Und wie immer Danke an Uwe für den lesenswerten Bericht!

  2. Norbert Ahrends

    Klingt wirklich gut und macht Lust auf Teilnahme im nächsten Jahr. Das internationale Open in Böblingen hatte auch seinen Reiz und stellt eine atraktive Alternative dar, mit GM über 2500, ebenfalls 3 Turnieren UND einem funktionierenden Fahrstuhl! –> Jedoch ohne Lebkuchen. Muss der einzelne wissen, was ihm wichtiger ist. Infos zum Turnier gern bei mir…

  3. das mit den defekten fahrstühlen hat sich ja beim nächsten turnier in erfurt erledigt. bis ende april sind alle fahrstühle erneuert und alle kinderkrankheiten abgestellt im radisson.
    warum wir kaum spieler über 2500 zum turnier verpflichten, wir geben an die gms keine großen konditionen mehr. wir investieren lieber in die breite statt in die spitze….

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